TRO019 Herakles 1 - Held und Mutterbrust

Herakles 1 Kindheit und Jugend

In der ersten Folge des Jahres 2014 beginnen wir wie angekündigt mit Herakles, dem wohl wichtigsten Helden der griechischen Sagenwelt. Dieser erste Teil erzählt die Geschichte seiner Kindheit und Jugend.
Dauer: 1:28:45

Mitwirkende:
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Stefan Thesing
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Daniel Franz

Herakles snake Musei Capitolini MC247

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11 Gedanken zu „TRO019 Herakles 1 - Held und Mutterbrust

  1. Pingback: Vorhersage Donnerstag, 16.01.2014 | die Hörsuppe

  2. aluco

    Hoi Stefan & Daniel,
    Beim Hoeren kam der Biologe in mir durch, und ich dachte, vielleicht interessiert euch das auch: Zweieiige Zwillinge koennen durchaus auch von zwei nicht-goettlichen Vaetern sein 😉 Das Phaenomen heisst Superfekundation. Was allerdings auch heisst, dass Zeus nicht lange auf sich hat warten lassen nach der Abreise Amphytrions…

    Jedenfalls vielen Dank fuer die neue Folge & ich freu mich auf mehr 🙂
    LG, Mariëlle

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  3. Anonyma

    Für die Statistik ;): Tatsächlich habe ich mir die Tugend auch als Brünette vorgestellt. Dachte erst es handle sich um Athene und Aphrodite. Wohingegen ich mir die Glückseligkeit allerdings als Rothaarige vorgestellt habe.

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  4. bulgakow

    Zur Unsterblichkeit Herakles (und Quellen) verbunden mit dem Hinweis, dass ich ggf. spoilere:

    Stephan, deiner Version zufolge, wird Herakles in dem Moment unsterblich oder göttlich, als er an Heras Brust saugte. Zusammen mit den Genen Zeus machte das aus dem Menschenkind H. den Gott H.

    In der Tat wird laut Gustav Schwabs „Sagen des klassischen Altertums Herakles“ durch Heras Göttermilch die Unsterblichkeit zuteil. Allerdings erzählt dieselbe Quelle am Ende der Heraklessage, dass „[…]Herakles, dem alten Göttergeschlecht zufolge, aus dem Kreis der Menschen in den der Himmlischen versetzt worden sei[…]“. D.h. er stibt – genauer gesagt wird sein Körper verbrannt – und vergöttert, also in den Kreis der Unsterblichen aufgenommen.

    Der von dir ab und an erwähnte Michael Köhlmeier, berichtet demgegenüber in Folge 61 („Die Giganten“), dass Zeus Herakles u.a. zum Zwecke des Sieges über die Giganten „erschaffen“ habe – und zwar sterblich, weil nur ein Sterblicher – und nicht Götter – die Giganten besiegen könne. Erst mit seinem Tod wird Herakles in den Olymp aufgenommen.

    Kurzum: Die zugegebenermaßen widersprüchlichen Quellen besagen (oder besagen nicht), dass Herakles Mensch war bis er starb und erst ab diesem Moment vergöttert wurde.

    Für Mich persönlich hat Herakles auch deshalb immer etwas Nahbares und Sympathisches gehabt, weil er zwar stark war, aber trotzdem verletzlich, also kein Superman sondern Batman nur eben mit Keule statt Rauchbomben.

    P.S.: Gigantischer Podcast mit menschlichem Antlitz. Bitte nicht aufhören.

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    1. bulgakow

      Nachtrag – Unsterblichkeit erlangt man, wenn man von den goldenen Äpfeln der Hera isst, die von den Hesperiden bewacht werden. Jener Apfelbaum war das Hochzeitsgeschenk von Gaia an Hera (und Zeus).

      Also man kann die Metapher des saugenden Kindes an der mütterlichen Brust, das Stillen (des Hungers), die Vitalisierung (des Körpers und des Geistes), natürlich soweit ausweiten, dass man darunter die erweckende, unsterblich machende Kraft der goldenen Äpfel versteht (oder umgekehrt). Allein das Bild ist allzu naheliegend und ich überlasse es hiermit dem Podcast.

      Allerdings, wenn jetzt Herakles irgendwann mal vom Apfelbaum gegessen haben sollte…naja, die Inkonsistenz der Mythen ist ja nicht Herakles‘ Schuld.

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  5. Kato

    Hallo Stefan und Daniel,

    ich war einer von denen, die bei der letzten Folge nach den Quellen gefragt haben. Ich wollte euch da auf keinen Fall die Korrektheit der Worte in Abrede stellen, ich wollte nur mal nachhören welcher Werke ihr euch bedient.

    Mal wieder eine tolle Folge.

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  6. François Rabelais

    Mhh,

    vielleicht habe ich es überhört, aber wozu genau waren die Schlangen (phallisches Symbol mal wieder?) gut, die Hera auf Herakles gehetzt hat? Wusste sie zu dem Zeitpunkt nicht schon, dass sie Herakles aus Versehen gesäugt und ihn damit quasi unsterblich gemacht hat? Was sollten die Schlangen da noch ausrichten?

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  7. Pingback: Magazin 03/14 | die Hörsuppe

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